Auf dem Schulplanet Erde

Gedanken von Stefan über das Leben auf dem Schulplanet Erde

Wie kann ich meine Lebensqualität verbessern?

Stefan v. Jankovich`s Lieblingsfilm jetzt auch auf you tube:
Zehn Hoch  (The Powers of Ten)

Schicksal – Machsal – freier Wille – Karma

Schicksal – Machsal – freier Wille – Karma

Wir sind auf diese Erde gesetzt. Wir wissen nicht warum. Wir leben. Wir wissen ebenfalls nicht warum. Jeder von uns hat einen gewissen Lebensweg. Wir wissen nicht warum. Wir haben ein Schicksal. Was ist Schicksal?

So müssen wir zuerst über das Schicksal ins Klare kommen. Ist es vorbestimmt und wer hat es vorbestimmt? Gibt es ein „Machsal“, das wir lenken können?

Es leben ca. 6 Milliarden Menschen auf der Welt. Jeder Mensch hat eine individuelle Persönlichkeit – es existieren 6 Milliarden dieser Persönlichkeiten. Einigen geht es gut. Sie sind zufrieden und gesund, haben keine großen irdischen Probleme, wenigstens eine Zeitlang nicht. Sie haben ein angenehmes Leben und können arbeiten. Anderen geht es sehr schlecht. Sie erleiden Schicksalsschläge, haben immer wieder Konflikte. Ihr Leben hat keine Qualität, hat keinen Lebenswert. Diese anscheinend großen Differenzen sind manchmal so tragisch und ungerecht. Es stellt sich die Frage: Warum ist das so, warum trifft z.B. das schlechte Schicksal genau mich? Unglück, Krankheit, Verlust, Trauer, Behinderung, Schmerz, Verstümmelung des Körpers usw.
Wo ist die Gerechtigkeit Gottes?

Wir haben gelernt, dass Gott über allem steht und uns liebt, unendlich liebt als seine Bestandteile und gerecht ist. Wie kann das mit den irdischen Tatsachen übereinstimmen? Er, der große Gott, der barmherzige Gott, soll alle Menschen gleich lieben? Ist die irdische Lebensqualität maßgebend für die Liebe Gottes? Warum liebt z.B. ER dich mehr als mich? Was ist das? Widerspiegelt sich die Liebe Gottes im persönlichen Schicksal der Menschen? Aber wie? Wie sollte man allen Menschen helfen, den Weg zu sich selbst zurückzufinden?
Der Reinkarnationsgedanke von Ost und West lindert die Situation: Wenn 6 Milliarden Menschen nur ein einziges Leben leben würden, dann wäre diese Ungerechtigkeit irrsinnig groß. Aber der Reinkarnationsgedanke bringt uns die Möglichkeit der kosmischen Gerechtigkeit. Mehr als 1 Milliarde Menschen leben in unmenschlichen Zuständen auf der Erde. Wie ist das möglich? Weil wir auch von den negativen Situationen lernen können. Das Reinkarnationsgedankengut entschärft dieses Problem der Ungerechtigkeit des einzelnen Menschen. Ohne den Glauben an die ausgleichende Gerechtigkeit würden wir weitere Verwirrung stiften.

Ist mein Schicksal wirklich vorbestimmt, wenn mein Schicksal irdisch so unglücklich, so tragisch und so grausam ist? Wer hat mein Schicksal bestimmt oder wie entstehen gewisse Teile des Schicksals? Ist Schicksal auch wie Karma? Ist das Karma für das Schicksal oder für die Schicksalsschläge verantwortlich? Was ist überhaupt Karma? Warum wird mein Schicksal so ungünstig bestimmt? Wie kann ich mich dagegen wehren? Wo ist die Schaltstelle meines Schicksals? Gibt es überhaupt eine Schaltstelle, ein Schaltpult? Kann von dort etwas unternommen werden oder muss ich mich völlig ergeben, als völlig fatalistischer Mensch dem Schicksal, meiner Situation? Frage über Frage. Aber es gibt keine einfache Antwort. Wir müssen zum grundsätzlichen Schöpfungsgedanken zurückgehen und so können wir unser Schicksal etwas besser verstehen.

In meinen Tod am 16. September 1964 habe ich diese und alle anderen Fragen verstanden in der Allgegenwart, im raum- und zeitlosen Schwingungszustand – im Jenseits. Es war alles beantwortet. Alles war ganz klar. Ich hatte keine Fragen mehr. Da war ein Licht in Transzendenz im Jenseits in der Allgegenwart. Allgegenwart ist die einzige allgemeine Realität: Es ist alles. Alle begrenzenden Parameter des Diesseits, die aus der Schöpfung entstanden sind wie Zeit und Raum existieren dort nicht mehr. Das innere Prinzip der Schöpfung ist die Allgegenwart. Gott in Vergangenheit, Gegenwart und Zukunft ist eine Einheit. ER steht über allem. Kausalität in Gesetzen von Ursache und Wirkung haben keine Gültigkeit im Jenseits. Dort ist Anfang und Ende gleichzeitig, symbolisch wie eine Schlange in den eigenen Schwanz beisst, in einer 8-er-Form. Alle Fragen sind dort überflüssig, weil alle Antworten bereits da sind und man alles versteht. Das Wissen ist klar, vollständig. Aber wenn man zurückkommt in die Raum-Zeit-Welt ist alles weg. Man vergisst alles wieder. Der Vorhang ist wieder zugezogen. Jetzt müssen wir mühsam den Gedanken der Weisheit wieder nachgehen und unsere Schlüsse ziehen.

Ich bin glücklich, dass ich am Rande des Diesseits / Jenseits eigene Erfahrungen machen konnte. Diese habe ich dann analysiert, studiert und ins Zentrum meines Lebens gestellt. Dies ist für mich die Basis, um auf die dringenden Fragen von Leben – Tod, Schicksal – Machsal, Karma – freier Wille usw. eine Antwort ausarbeiten zu können. So habe ich hier einige Erfahrungen zusammengestellt.

Gott als einzige Realität

Gott als einzige Realität

Ich habe dort, in den jenseitigen Sphären, eine einzige Realität erfahren, und das ist Gott, der Allmächtige, der Allumfassende, das schöpferische Urprinzip, der Ursprung von allen möglichen Energien. Eine immense Energieballung, die echte Ureinheit, in der es keine Spannung gibt. Dort, in Gott, herrscht eine statische Ur-Ruhe. Das allumfassende Positivum des immer Werdens ist Gott, die harmonische Liebe. Dort braucht man keine Fragen zu stellen: „warum ist es so?“ Es ist so. Fertig.

Gott ist das einzige Prinzip, das existiert. Er ist die einzige Realität. Außer Gott gibt es nichts. Was es gibt, ist Gott oder Teile Gottes. Die ganze Schöpfung ist das Werk Gottes.

Eine demütige Einstellung ist das einzig Richtige, wie wir Gott als Ur-Einheit als Ursprung von allem zu erahnen versuchen.

Max Planck hat 1933 am ersten Atomphysiker Kongress in Firenze über die Struktur der materiellen Welt eine revolutionäre Rede gehalten. Daraus möchte ich ein Teilzitat seiner Einstellung zu Gott wiedergeben:

„Als Physiker, also als Mann, der sein Leben der nüchternen Wissenschaft, der Erfassung der Materie diente, bin ich sicher von dem Verdacht frei, für einen Schwarmgeist gehalten zu werden.

Und so sage ich nach meinen Erforschungen des Atoms Folgendes:
Es gibt keine Materie an sich!Alle Materie entsteht und besteht nur durch eine Kraft, welche die Atomteilchen in Schwingung bringt und sie zum winzigsten Sonnensystem des Atoms zusammenhält.

Da es im ganzen Weltall aber weder eine intelligente, noch eine ewige (abstrakte) Kraft gibt – es ist der Menschheit nie gelungen, das heißersehnte Perpetuum mobile zu erfinden – so müssen wir hinter dieser Kraft einen bewussten intelligenten Geist annehmen.

Dieser Geist ist der Urgrund aller Materie.

Nicht die sichtbare, aber vergängliche Materie ist das Reale, Wahre, Wirkliche (denn die Materie bestünde, wie wir es gesehen haben, ohne diesen Geist überhaupt nicht), sondern der unsichtbare, unsterbliche Geist ist das Wahre.

Da es aber Geist an sich nicht geben kann, und jeder Geist einem Wesen zugehört, so müssen wir zwingend Geistwesen annehmen. Da aber auch Geistwesen nicht aus sich selbst sein können, sondern geschaffen worden sein müssen, so scheue ich mich nicht, diesen geheimnisvollen Schöpfer ebenso zu nennen, wie ihn alle Kulturvölker der Erde früherer Jahrtausende genannt haben: GOTT!

Gott hat in der Schöpfung die Polarität geschaffen

Gott hat in der Schöpfung die Polarität geschaffen

Gott hat aus seiner Ur-Substanz, Ur-Einheit die Polarität geschaffen. Polarität heißt Zweiheit. Hier ist die Schöpfung Gottes zu erkennen. Wo Polarität ist, ist Spannung zwischen den zwei Polen. So entsteht eine neue Form von Erscheinungsformen der dynamischen Energie, der gespaltenen Energie von gegensätzlichem Charakter. Die beiden Pole gehören aber zusammen. Sie ergänzen sich gegenseitig. Sie streben, zusammen zu kommen, zusammen zu leben sich zu verschmelzen, sich zu vereinigen und so zur göttlichen Ur-Einheit zurückzukehren.

Alle chemischen und physikalischen Gesetze basieren auf dem Prinzip der Polarität. Ein einziger Pol kann nicht existieren. Der Raum ist entstanden durch die Polarität der Materie, ebenso die Zeit wie auch die polaren Energien den Raum ausfüllen. So ist die Materie, der Kosmos entstanden. So ist schlussendlich die Erde entstanden und alles, alles aus der einen Energie-Substanz Gottes. Wo Polarisierung ist, ist Bewegung. Dort geschieht etwas. Dort schwingt die Energie auf verschiedenen Frequenzen: Anziehung, Abstoßung, Gleichgewicht, Entstehung, Vernichtung. Die Energien kreisen in der ganzen Schöpfung ständig, selbsterhaltend, Mikrokosmos genauso wie im Makrokosmos.

Da alles aus göttlicher Energie besteht, ist alles göttlich, das heißt, alles ist ein Teil Gottes. Elektrizität, Wasser, atomare Strukturen der Materie, Gedanken, Empfindungen, Emotionen sind jedes eine andere Manifestation des einen Gottes. Durch Frequenzmodulation entstehen die verschiedenen göttlichen Kräfte in Raum und Zeit, die elementaren Teile der Materie und die unerfassbare Energie des Makrokosmos. Ich habe das erfahren „dort oben“, dass das Prinzip des Makro- und Mikrokosmos immer dasselbe ist. Es hängt vom Maßstab und Sichtpunkt ab, welche Struktur wir als Makro- oder Mikrokosmos erfahren. Die beiden ergänzen sich und gehen sogar strukturell ineinander über.

Das eine Gesetz ist die Liebe

Das eine Gesetz ist die Liebe

Liebe ist die größte Kraft im Universum.
Durch Liebe ist alles entstanden, geschöpft, geworden.

Liebe ist das absolute Positivum, der einzige Trend im Universum.

Wenn wir von der Liebe reden, ist die bedingungslose Liebe zu verstehen, die nur positiv ist, die nur Positives erzeugen will, die keine materielle Erwartung hat. So ist die bedingungslose Liebe das einzige Gesetz im Universum. Wie die alten Schriften bezeugen: Es gibt kein anderes Gesetz als die Liebe, die eigentlich Gott selber ist. Gott ist das eine Gesetz. Oder das eine Gesetz, das alle Teil-Gesetze in sich enthält, ist die bedingungslose Liebe.

Gott hat sich selber geliebt. So ist aus seiner Liebe die Schöpfung entstanden, weil die Liebe
ER selber ist.

Die Liebe ist Substanz Gottes. Wo Liebe ist, hat es keinen Platz für die Nicht-Liebe wie Hass, Neid, Eitelkeit, Habsucht, Eifersucht.

Mangel an Liebe sind die vielfältigen Mangelerscheinungen wie z.B. Liebesersatz, der weit und breit im irdischen Alltag sich manifestiert, geschäftlich nützlich ist, gut verkaufbar ist.

Deshalb sollen wir bewusst die Erscheinungen der materiellen Welt scharf und kritisch betrachten, ob die bedingungslose Liebe oder ein materialistischer Liebesersatz die ursprüngliche Motivation den Ursprung haben.

Mangel an Liebe ist vielfältig, irdisch interessant. Die bedingungslose Liebe dagegen ist einfach, natürlich, göttlich, grundsätzlich.

weiter lesen ... Die Liebe

Erkenntnis eines göttlichen Entwicklungsprogrammes

Erkenntnis eines göttlichen Entwicklungsprogrammes

Nach der Entstehung der primitivsten Struktur der Materie ist ein göttliches Entwicklungsprogramm aktiv geworden. Das Universum hat einen Trend, die Entwicklung, Entheleie.
Auch die galaktischen, ebenso wie die atomaren Strukturen, haben ein Entwicklungsprogramm, ein selbstgesteuertes, selbstreproduziertes Programm, eine Art zukunftsbestimmendes
Programm. Da können wir nicht eingreifen. Wir brauchen nichts zu tun, doch es funktioniert einfach seit vielen – vielen Milliarden Jahren. Wir sind passive Mitbeteiligte in diesem Programm.

Alle diese Programme programmieren sich selbst. Auch eine Steuerungszentrale gemäß dem Willen Gottes funktioniert in sich selbst. So spricht Gott in der Schöpfung! Erkennen wir, dass in energetischen, atomaren Strukturen das eine Gesetz und das göttliche Entwicklungsprogramm schon existiert und wirkt und wirkt, ob wir es verstehen mit unserem auch aus Materie geschaffenen Gehirn oder nicht. So entstehen die verschiedenen Atome, die Elemente, die chemischen Verbindungen, die wir als Materie bezeichnen, die primitivste lebende Materie und die kompliziertesten Formen des Lebens und die Wahrnehmungen, die Gefühle, Emotionen, die Gedanken … bis zur Empfangsbereitschaft der Intuitionen. Die Materie, die materielle Welt hat enorme Energien, mit denen wir sehr demütig und vorsichtig umgehen sollen (Zauberlehrling-Effekt).

Wir können von diesen kosmischen Energien nur einen winzigen Teil erfassen. Entsprechend sollen wir demütig und mit tiefer, gläubiger Grundeinstellung damit umgehen.

Der berühmte deutsche Atomphysiker Wernher von Braun sagte:

„Dieselben Naturkräfte, die uns ermöglichen zu den Sternen zu fliegen, versetzen uns in die Lage, unseren Stern zu vernichten. Es ist nicht mehr genug zu beten, dass Gott auf unserer Seite sein möge, wir müssen auf seiner Seite sein“

Wir sollen erkennen und akzeptieren, dass das Entwicklungsprogramm allgemein, einzig und göttlich ist. Es wurde in das primitivste Atom (Wasserstoff) eingepflanzt und ist aktiv seit Anfang der Zeiten, oder seit Anfang = Ende der Zeiten, fortwährend immer, ewig selbst programmierend immer höhere, kompliziertere Strukturen hervorbringend. So ist in den einfachsten Strukturen des Atoms die Entwicklung des gesamten Weltalls und allen Lebens beinhaltet.

Dies ist eine grossartige Erkenntnis, dass alle meine Atomteilchen, Moleküle, Zellen, Zellengruppen, Organe bis zum allerhöchst entwickelten ICH-BIN-SELBST-BEWUSSTSEIN eine Stufe der ganzen Entwicklung darstellt.

Das höchste Entwicklungsprogramm Gottes

Das höchste Entwicklungsprogramm Gottes

Die fünfte Erkenntnis ist das höchste Entwicklungsprogramm, das Gott von sich selbst geschaffen hat, das SELBST des Menschen. Es manifestiert sich im Ich-Bewusstsein. Dieses ICH-BIN-SELBST-Prinzip hat Gott geschaffen nach seinem Vorbild, siehe Genesis. So hat ER uns gewisse göttliche Eigenschaften anvertraut, z.B. den freien Willen. Kein anderes Wesen der Schöpfung, weder Pflanzen noch Tiere, hat den freien Willen mit Entscheidungsfähigkeit, verbunden mit Verantwortung. Nur der Mensch hat einen freien Willen, den wir alle als solchen respektieren sollen. Das ist ein übergeordnetes Prinzip, welches den Menschen von der vierdimensionalen Kausalität abhebt. Dieses freie Entscheidungspotential ist mit der Verantwortung gekoppelt.

Durch diesen freien Willen besitzen wir Fähigkeiten, etwas auszudenken und durch begrenzte Möglichkeiten diese Gedanken zu verwirklichen. So können wir in der Schöpfung durch positive oder negative Kraftanwendung eingreifen: fördern oder zerstören (z.B.: wir könne die ursprüngliche Natur auf der Erde zerstören).

In der biblischen, symbolischen Legende heißt es, dass Adam durch seinen freien Willen, in den Apfel gebissen habe und die Verantwortung dafür tragen musste – den Verlust des Paradieses. Diesen freien Willen hat kein Tier. Das ist unser göttlicher Hintergrund, der uns Menschen zum Menschen macht, die höchste Entwicklung der Schöpfung, das SELBST. Jedes Selbst hat einzelne spezifische Eigenschaften. Warum hat Gott dies getan? Wir Geschöpften können das Ziel der Schöpfung nicht verstehen. Ich kann z.B. die Analogie eines Regenwurmes nehmen, der aus der Erde kriecht. Er sieht begrenzt die Natur, den Sonnenschein, erfährt den Flug, die Wolken usw., aber er kann nichts begreifen, verstehen, beschreiben. Wir Menschen können nicht verstehen, warum wir einen freien Willen haben. Es ist auch unnötig dass wir darüber viel philosophieren. Es ist so, dies ist eine göttliche Eigenschaft in uns, damit wir uns an der Schöpfung – bedingt – mitbeteiligen können.

Wie ist alles entstanden? Ich weiß es nicht. Aber das alles hat einen Sinn. Wir werden diese Fragen in der vierdimensionalen Raum-Zeit nie verstehen und beantworten können. Wir sind in der Materie gefangen. Wir haben einen materiellen, grobstofflichen Körper, der unsere Zwangsjacke ist, wie eine mittelalterliche Rüstung.

Wir Menschen sind in der Materie eingeschlossen

Wir Menschen sind in der Materie eingeschlossen

Die sechste Erkenntnis von mir war, dass wir Menschen in die Materie eingeschlossen wurden. In religiösen Traditionen, theologisch ausgedrückt sind wir abgestürzte Engel. Warum sind wir in der Materie gefangen? Unser Ziel ist, dass wir uns von der Materie befreien, die Grenze sprengen, wie die Raupen sich vom Cocon befreit, und so in höhere Sphären fliegen können Wir wissen, dass wir durch Frequenzmodulation die verschiedensten göttlichen Energieformen erfahren können.

Klänge, Wärme, Kälte, Farben, Formen, alles, alles, auch die Gedanken und die Gefühle und Emotionen, sind schwingende Energien. So können diese Energien auch die entsprechende Frequenz modulieren. Durch Modulierung der Grundfrequenzen können wir Gott in der Schöpfung erkennen. „Näher mein Gott zu dir“ – durch Frequenzmodulation – durch meine eigene Entwicklung – durch Vervollkommnung.

Warum ist das so? Wir wissen es nicht. Aber denken wir nach: Ein Mensch, der ständig im Licht lebt, kann das Licht – Gott – nicht richtig schätzen. Wenn er jedoch in die Dunkelheit der Nacht abgestürzt ist und dann mühsam sich wieder langsam zum Licht hocharbeitet, so kann er von dort das Licht-Prinzip sehnsüchtig erahnen. Er wird versuchen, das Licht wieder zu erreichen und lernt es wieder richtig zu schätzen. Und das ist eigentlich das Ziel des Menschen, Gott, das Licht, zu erreichen, zu erkennen und schätzen zu lernen. Diese Rückkehr ist die Überwindung der „Erbsünde“, die Ur-Aufgabe der Menschheit. Jetzt muss ich ans alte Testament denken, wo gesagt wird, dass Adam und Eva durch Ungehorsamkeit einen Sündenfall begangen haben, der uns weiter als „Erbsünder“ belastet. Für mich ist alles nur Symbolik. Eine Sünde, die jemand einmal begangen hat, kann man nicht „erben“. Und sowieso ist der Begriff „Sünde“ ein konstruierter Begriff als Unterdrückung und Machtinstrument gewisser Konfessionen.

Ich neige dazu, diese Situation, dass wir in Finsternis stehen müssen, um zu Gott zurückzukehren, als Ur-Karma anstatt als „Erbsünde“ zu bezeichnen. Ur-Karma ist die Ur-Aufgabe für jeden Menschen, der in Startposition, in der Dualität ganz unten in der Finsternis ist und zurückkehren will. Ja, aber das SELBST hat zwei Erscheinungsformen auf dieser Welt: ein Mann-Selbst und ein Frau-Selbst, die ganz gleichwertig sind und die Mittel und Wege darstellen, meine ganz spezifischen Aufgaben auf dieser Welt zu erfahren, zu erleben und zu lösen. Das Prinzip Adam Kadmon ist der Ur-Mensch, geschlechtslos, einheitlich. Durch die Schöpfung ist die Polarität entstanden. So ist die Dualität des einen Ur-Menschen, das zweigeteilte Mann/Frau-Mensch-Prinzip, in die Existenz von Gott gerufen. So haben wir in dieser Welt diese Doppelspurigkeit. Aber wenn im Tod die Silberschnur platzt, kehren wir zu Adam-Kadmon-Ur-Mensch-Prinzip zurück und es gibt kein Geschlecht mehr. So kann das geschlechtslose SELBST zu Gott zurückkehren.

Dieser Rückkehrprozess, dieser Reifeprozess ist für jeden lebenden Menschen verschieden, aber die karmische Aufgabe für alle Menschen ist gleich. Ich nenne diesen Rückkehrprozess das Grundkarma des Menschen, welches die gleiche karmische Aufgabe für alle Menschen bedeutet. Ich betone: für alle Menschen gleich ist. In der Reihenfolge einzelner Leben versuche ich die karmischen Aufgaben zu verarbeiten, was der göttlichen Gerechtigkeit entspricht.

Deshalb sollen wir uns mit Reinkarnation auseinandersetzen, um die Problematik des Schicksals besser verstehen zu können.

Funktionsmodell: "Reinkarnation"

Funktionsmodell: "Reinkarnation"

Ur-Karma   Erbsünde“. Das ICH ist in die Materie abgestürzt.
Ziel: Rückkehr zu Gott durch Entwicklung.
  
Grund-Karma:  Die Stufen der Entwicklung, alle SOLL-Proben, die für alle Menschen bis zur Erlösung gleich sind.  
Lebens-Karma: Schicksal, d.h. die selbstgewählten Aufgaben für ein Leben.

"Machsal"   Innerhalb der Grenzen des Schicksals wirkt der FREIE WILLE – es liegt an uns, wie wir das Leben leben, Entscheidungsmöglichkeit mit Verantwortung

Denkmodell: Geburt …… Erweiterung des Tagesbewussteins bis zum 6. bis 7. Altersjahr und
erlangen der Verantwortung. Ausübung des freien Willens bei der Lösung der Probleme des Lebens. Einengung des physischen Lebens …… TOD als Abschluss und als Anfang einer nicht körpergebundenen Existenz.

Nach jedem Leben, nach wieder erlebtem Lebensfilm steht das ICH (=SELBST) – Bewusstsein in der Allgegenwart und wird erfahren, was für Aufgaben es schon von den großen Paletten der Soll-Aufgaben erledigt hat und welche Soll-Prüfungen, Proben, Aufgaben noch bei ihm ausstehend, also Karma für das zukünftige Leben, zu bestehen sind.

Dann wählt es eine oder einige von den Grund-karmischen Aufgaben für das zukünftige Leben aus und bestimmt so sein Schicksal mit diesem Lebenskarma. Dieses selbstgewählte Lebenskarma erscheint als Schicksalsparameter, Begünstigung oder Belastung bei der Geburt.

Hermann Hesse hat dies so schön formuliert:

„Das Leben, das ich selbst gewählt ……

Ehe ich in dieses Erdenleben kam, ward mir gezeigt, wie ich es leben würde:
Da war die Kümmernis, da war der Gram, da war das Elend und die Leidensbürde,
Da war das Laster, das mich packen sollte, da war der Irrtum, der gefangen nahm,
da war der schnelle Zorn, in dem ich grollte, da waren Hass und Hochmut, Stolz und Scham.

Doch da waren auch die Freuden jener Tage. die voller Licht und schöner Träume sind,
wo Klage nicht mehr ist und nicht mehr Plage, und überall die Quelle der Gaben rinnt.
Wo Liebe dem, der noch im Erdenkleid gebunden, die Seligkeit des Losgelösten schenkt,
wo sich der Mensch der Menschenpein entwunden, als Auserwählter hoher Geister denkt.

Mir ward gezeigt das Schlechte und das Gute, mir ward gezeigt die Fülle meiner Mängel.
Mir ward gezeigt die Wunde draus ich blute, mir ward gezeigt die Helfertat der Engel.
Und als ich so mein künftig Leben schaute, da hört’ ein Wesen ich die Frage tun,
ob ich dies zu leben mich getraute, denn die Stunde der Entscheidung schlüge nun.

Und ich ermaß noch einmal alles Schlimme. „Dies ist das Leben, das ich leben will“
Gab ich zur Antwort mit entschlossener Stimme und nahm auf mich mein neues Schicksal still.
So ward ich geboren in diese Welt, so war’s als ich ins neue Leben trat.
Ich klage nicht, wenn’s oft mir nicht gefällt, denn ungeboren hab’ ich es bejaht.“

Aber die selbstgewählten Aufgaben wurden vorher noch „begutachtet“ durch die Allwissenheit Gottes. Seine Gerechtigkeit lässt nicht zu, zu viele und zu schwere Aufgaben schon vor der Zeugung auf sich zu nehmen für das kommende Leben. Nur das ist zugelassen, was mit den zur Verfügung stehenden Kräften auch zu bewältigen ist. Niemand wird mit unlösbaren karmischen Aufgaben geboren. Wir sind da, um alles erfolgreich zu bestehen und in der Entwicklung einen Schritt weiterzukommen. Schritt für Schritt können wir uns Gott nähern.

Franz von Sales hat die Tatsache in einem schönen Gedicht eindrücklich formuliert:

„Kreuzträger sind wir alle

Wenn alle Engel, alle Genies der Welt studiert hätten, was wohl in dieser oder jener
Lage nütze – dieses Opfer oder jenes Leiden, diese Versuchung oder jener schmerzliche Verlust –
sie hätten nicht finden können was für Dich passender gewesen wäre als das was Dich getroffen hat.

So hat Gottes ewige Weisheit von Urbeginn an gesonnen, um Dir dieses Kreuz aus einem Herzen
als kostbares Geschenk zu geben.

Er hat es, ehe Er es Dir schickte, mit Seinem allwissenden Auge betrachtet, mit Seinem göttlichen Verstande durchdacht, mit Seiner weisen Gerechtigkeit geprüft und mit Seinem liebenden Erbarmen durchwärmt.

Er hat es mit seinen beiden Händen gewogen, ob es nicht um Millimeter zu groß, ein Milligramm zu schwer sei.

Dann hat er es gesegnet, mit Seinem heiligen Namen, mit Seiner Gnade gesalbt,
und mit seinem Troste durchhaucht, und noch einmal auf Dich und Deinen Mut geblickt.

So kommt es nun geradezu aus dem Himmel zu Dir als ein Ruf Gottes und als Geschenk
Seiner erbarmenden Liebe, damit Du ganz Du selber werdest und in Gott Deine Erfüllung findest.“

Was ist mein Schicksal?

Was ist mein Schicksal?

Was ist mein Schicksal? Wie kann ich mein Schicksal erkennen? Wie kann ich mich erkennen? Wie weit bin ich meinem Schicksal ausgeliefert? Diese dringlichen Fragen kann man nach Analyse und Auswertung der Rückkehr nur bedingt beantworten.

Die Rückkehr ist – wie bereits gesagt – mit Schwierigkeiten, Prüfungen, Proben verbunden, die für alle Menschen als Grundkarma gleich bestehen. Im jetzigen Leben als Mann oder Frau ist mir ein Parameter, ein Umstand im Fluss der Entwicklung gegeben. Diese Proben, Schwierigkeiten können wir Menschen nach und nach erledigen, bestehen, einen Teil des Karmas auflösen. Es ist eine Gnade Gottes, dass ER uns erlaubt die Wahl der Reihenfolge zu treffen. In einem Leben können wir nur eine kleine Anzahl dieser Soll-Prüfungen aus der Gesamtheit des Grundkarmas, als Lebens-Karma für alle ICH-BIN-SELBST Bewusstsein in Angriff nehmen.

Herr Pfarrer Christoph Oettinger aus Stuttgart betete Ende des XVIII. Jahrhunderts entsprechend so:

„Gott gebe Dir die Kraft die Dinge anzupacken, die Du ändern kannst.
(Machsal)

Gott gebe Dir die Gelassenheit, die Dinge hinzunehmen, die Du nicht ändern kannst.
(Schicksal)

Und Gott gebe Dir die Weisheit, das eine vom anderen zu unterscheiden.“
(Aufgabe des Lebens)

Es ist wunderbar dargestellt in diesem Gebet, dass ich das Schicksal nicht ändern kann, es deshalb akzeptieren muss als mein persönliches Schicksal in diesem Leben.
So bezeichnete C.G. Jung das Schicksal zusammen mit den selbstgewählten karmischen Aufgaben als kostbares Geschenk, das Gott uns geschickt hat.

Hier unterscheidet Pfarrer Oettinger zwischen dem selbstgewählten „Schicksal“, dessen Parameter wir nicht ändern können und den Umständen, die wir ändern vermögen (Machsal).

So haben wir unseren Schicksals-Parameter zusammengestellt. Diese können wir nicht ändern. Wir sollen dafür nicht mit Gott hadern, sondern diese demütig mit dem Gedanken „Dein Wille geschehe“ akzeptieren. Sie sind der Rahmen meines Schicksals, meines persönlichen Schicksals in diesem jetzigen Leben. Wir müssen uns so einrichten, dass wir dieses Schicksal zu leben haben.

Um das eigene Schicksal zu erkennen, empfehle ich das folgende Vorgehen:

In meditativer Versenkung versuchen wir das eigene Leben zu analysieren, alle Umstände, d.h. Parameter aufzulisten, die das jetzige Leben bestimmen. Dann versuchen wir diese Parameter von dieser Liste herauszunehmen und separat aufzuführen die wir nicht ändern können, z.B. Geschlecht, Nation, Erbgut von den Eltern, spezielle Eigenschaften, die bei Geburt schon wirksam waren., Talente, Behinderungen, Umstände in der Familie, in die wir hineingeboren wurden, Kindheit, soziale Situation, Gesundheit, Krankheit Veranlagungen etc.

So ist mein Schicksal aufskizziert. Schicksal ist entsprechend C.G. Jung die von mir selbstgewählte Aufgabe für das zukünftige Leben, das Gott mir „geschickt“ hat. Diese Schicksals-Parameter können wir nicht ändern.

Wir müssen diese Umstände als karmische Aufgabe akzeptieren, damit leben. Wir können sagen, dass wir diesen selbstgewählten Aufgaben ausgeliefert sind. Aber wir müssen dazu auch sagen, dass wir die Schicksals-Parameter für das nächste Leben selber gewählt haben, noch vor der Zeugung, im Wissen, dass diese die besten Hilfen für unsere Weiterentwicklung sind. Deshalb sollen wir eigentlich Gott dafür danken, dass wir „unser“ jetziges Schicksal erleben dürfen. Das Schicksal ist so mein Schicksal, mein individuelles Schicksal.

Vor jedem irdischen Leben kann das ICH-SELBST, Gott in uns, die von den noch nicht erledigten Soll-Prüfungen einige für das kommende irdische Leben auswählen als Lebenskarma. Diese sind dann die sogenannten karmischen Aufgaben, die sich in einem Leben uns stellen. Aber diese selbstgewählten Aufgaben wird Gott – durch seine Weisheit und Liebe – prüfen, ihnen zustimmen und dem zukünftigen Menschen vor der Zeugung als Schicksal schicken.

In jedem Leben als Mensch auf diesem Schulungsplanet Erde haben wir die Möglichkeit, einige karmische, schicksalhafte Aufgaben zu lösen, bis schlussendlich alles durchstudiert und alle Prüfungen bestanden werden ….. und das ICH-BIN-SELBST-Bewusstsein dann durch Gott „promovieren“ kann für eine – höhere – nicht irdische Existenz. Das Rad der Wiedergeburt ist dann zum Stillstand gekommen. Der ICH-BIN-SELBST-göttliche-Kern in uns Menschen wird dann in höheren Sphären in anderen Weltstrukturen – ohne Raum und Zeit – wie die Buddhisten sagen: ins göttliche All-Nichts, in das Nirwana eingehen.

Ich habe einen freien Willen, um in mein Machsal einzugreifen

Ich habe einen freien Willen, um in mein Machsal einzugreifen

C.G. Jung sagte, dass man innerhalb der Grenzen des Schicksals Bewegungsfreiheit hat. Alles ist dem freien Willen unterstellt. Alles ist machbar. Deshalb nannte er diese Bewegungsfreiheit „Mach-Sal“. Und so kann man uns wegen unseres Schicksals nach einem Leben nicht verantwortlich machen, dafür sind wir für alle „Mach-Sal“-Entscheidungen voll verantwortlich. Hier ist zu erkennen, dass auch im Tod, für alle – alle Entscheidungen Rechenschaft abgegeben werden muss. „Mach-Sal“ spielt sich im Diesseits ab, im Raum-Zeit Kontinuum, wo Ursache und Wirkung, d.h. Kausalität herrscht und ist mit Entscheidung, Verantwortung gekoppelt. Die Schicksalsgestaltung dagegen passiert bereits im Jenseits, außerhalb von Raum-Zeit-Strukturen.

Um mein Mach-Sal zu erkennen, greife ich wieder zu der Liste meiner Probleme. Was ich nicht als unveränderte Schicksals-Parameter erkannt habe, gehört zu meinem „Mach-Sal“, dass ich kräftig und bewusst anpacken soll. Hier ist alles – mehr oder weniger – machbar. Was gefällt mir nicht? Wo habe ich Probleme in meinem Alltag? Wie weit kann ich diese lösen, überwinden?

Die zweite Liste ist eine Agenda: Eine Liste der zu lösenden Probleme. Es ist ein Aufgaben-Katalog. Im Rahmen der Grenzen des Schicksals soll ich eine Aufgabe nach der anderen lösen. Es ist nicht mein Schicksal, dass ich auf einer geomantischen Störzone schlafe und dabei krank werde. Ich muss mein Bett von dieser Störzone wegstellen oder die Wohnung wechseln. Es ist nicht mein Schicksal dass ich im Büro mit streitsüchtigen, unfreundlichen Kollegen umgeben bin, mit denen ich immer auf Kriegsfuss stehe. Ich soll mich aussöhnen mit diesen Menschen usw. So kann ich auch meine Lebensqualität im Alltag verbessern.

Ich soll also meine Aufgabe erkennen und gewisse Umstände ändern. Ich muss mich einsetzen, bewusst und kräftig. Diese Änderung soll immer bei uns selbst angefangen werden. Das ICH-SELBST-götlicher-Kern in uns soll aktiv werden. Aber hier steht mein „Ego“ im Wege, meine materialistische Weltanschauung, materielle Interessen. Deshalb ist das Wichtigste den Weg frei zu machen, mit anderen Worten: das Ego zu überwinden.

Bei der Erledigung der Soll-Prüfungen, der karmischen Aufgaben, steht ein großes Hindernis im Wege: Das ist unsere egoistische negative Einstellung. Deshalb ist es für uns von wichtigster Arbeit, das eigene „Ego“ zu relativieren und zu überwinden. Das Ego ist „egoistisch“, schafft somit viele neue Konflikte. Wenn wir das Ego überwinden, können wir die innere seelische Ruhe erlangen als Basis für alle zukünftigen Entscheidungen!
Hier ist ein Text von Dr. Beat Imhof, der diese Entwicklung der Überwindung des Ego so schön darstellt:

„Wo Ego ist, ist Leiden“

„Ich versichere dir, es ist stets dein EGO, das leidet. Dein EGO ist es, das enttäuscht ist,
dein EGO ist es, das sich betrogen und vernachlässigt fühlt. Dein EGO ist es, das sich unverstanden und unbeachtet glaubt. Sobald du dein EGO aufgibst und nichts mehr erhoffst
nichts mehr verlangst, um nichts mehr bittest, hört dein Leiden auf.
Glaube nicht, dass dein Leben dann leer und sinnlos werde. Im Gegenteil: Du wirst freudig überrascht sein wie viel Schönes unerwartet dich beglückt, wie viel Zuneigung du ungebeten empfängst, wie viel Liebe dir ungerufen zukommt.
Du wirst nichts mehr als selbstverständlich hinnehmen, weil du nichts mehr erwartest,
und was dir begegnet, nimmst du dankbar hin wie ein Wunder, das dir geschieht.
Wenn du dein EGO aufgibst, eröffnet sich dir erst die Welt und dein Blick tut sich auf
für das, was hinter den Dingen verborgen ist. So erfährst du den Reichtum und das Glück deines Daseins wie nie zuvor. Weil du nichts verlangst, hast du alles, was du brauchst. Weil du nichts erhoffst, bleibt dir jede Enttäuschung erspart. Du entbehrst nichts, weil du nichts begehrst,
und weil du genügsam bist, hast du von allem genug. So gibst du den anderen ständig aus deinem Überfluss und lebst glücklich in deiner Wunschlosigkeit.“

Wer kann dieses Glück, diese Zufriedenheit in mir eigentlich erschaffen?
Nur ich!

Ken Keys schrieb dazu die treffenden Worte:

„Es gibt nur einen Menschen auf der Welt, der dich wirklich glücklich machen kann.
Es gibt nur einen Menschen auf der Welt, der dich wirklich unglücklich machen kann.
Wie wäre es, wenn du diesen Menschen etwas besser kennenlernen würdest?
Stelle dich einmal vor den Spiegel und sage: hallo, ich bin es.“

Erkenntnis ist, dass ich mich selbst erkennen soll

Erkenntnis ist, dass ich mich selbst erkennen soll

Selbsterkenntnis ist eine echte, neutrale Diagnose, die allen Therapien vorangehen soll. So ist Selbsterkenntnis die unbedingte Methode zum Glück. Es ist ein sehr schweres Unterfangen, wenn wir denken, den anderen Menschen zu kennen, aber wir uns dagegen sträuben, uns selber analysieren und unsere Fehler auch einzugestehen

„Gnosti Savton“, erkenne dich selbst.

Jedem Einweihungsritual ist – in alten Zeiten bis Heute – Selbsterkenntnis vorausgegangen. Z.B. musste sich der Kandidat im stillen Wasserspiegel des Brunnens so lange betrachten, bis er das Gesicht des ihm gegenüberstehenden Menschen (sein eigenes Gesicht) analytisch erfasste und in den Augen, in den Gesichtszügen sich selber erkannte.

Wenn wir täglich bewusst ein bis zwei Minuten in den Spiegel schauen, werden wir ganz spezielle Erfahrungen machen: wir werden uns selbst erkennen. Dann steht uns der Weg frei, die Parameter zu erkennen, die wir zu ändern vermögen und diejenigen, die nicht zu ändern sind. Nur wenn man frei von alten Belastungen ist, kann man realistisch quasi neutral denken, kann man frei sein für positive motivierte Entscheidungen.

Wir machen im Alltag immer wieder Fehler, treffen fehlerhafte Entscheidungen. Das ist menschlich. Aber die Fehler zu erkennen, das ist unsere Selbsterkenntnis-Aufgabe.

Erkenntnis, dass ich immer positiv, optimistisch sein soll

Erkenntnis, dass ich immer positiv, optimistisch sein soll

Eine Feststellung ist sehr wichtig:

Heute ist der erste Tag meiner Zukunft.

Ich bin der Planer, der Architekt meiner Zukunft. Und wenn ich fehlplane, Fehlentscheidungen treffe, baue ich neues Karma auf, wird mein Leben immer schwerer.

Fehler sind nur eine Umleitung auf dem Weg zum Licht und Erfolg.

Im Grunde genommen gibt es keine Fehler. Was wir als Fehler ansehen, sind letztlich nur unerwünschte Resultate. Durch diese Erfahrung sind wir nun etwas klüger. Wir kennen jetzt nämlich einen Weg, der nicht zum Ziel führt. Wir sind durch diesen kleinen Umweg reicher an Erfahrung. Alles was wir tun müssen, ist einen neuen Weg einzuschlagen, und wenn dieser uns auch nicht ans Ziel bringt, einen weiteren neuen Weg zu wählen.

Wir können so von unseren Fehlern lernen und erkennen, dass wir diese in der Zukunft nicht mehr machen sollen. „Heute ist der erste Tag meiner Zukunft“, ….. wird dann eine Wirklichkeit sein.

So sind wir alle Architekten, Planer unserer eigenen Zukunft. Diese Arbeit muss mit positiver Einstellung erfolgen. Wir müssen positiv denken und positive Ziele anvisieren. Man unterscheidet zwischen Optimismus und Pessimismus.

So entstehen zwei Weltanschauungen:

  • aktive, optimisische, positive fördernde
    und
  • pessimistische, immer zweifelnde, zögernde, passive.

Entsprechend stimmt das Beispiel vom halbvollen oder halbleeren Glas, je nach Einstellung. Deshalb können wir sagen:

„Der Pessimist macht aus seinen Chancen Schwierigkeiten.
Der Optimist macht aus seinen Schwierigkeiten Chancen.“

Man muss etwas tun. Wir müssen für unsere Entwicklung arbeiten und sollen uns nur mit positiven Gedanken beschäftigen.

„Wende dein Gesicht immer der Sonne zu,
dann fallen die Schatten hinter dich.“

Ein wunderbarer Leitspruch von Theilhard De Jardin, französischer Philosoph:

„Nicht immer jammern, nicht mit dem Bösen sich beschäftigen,
sondern nach vorne sehen.“

So kannst du dein Schicksal im positiven Sinne beeinflussen. Dann kannst du dich behaupten und entwickeln auf dem Schulplanet Erde: Wende dein Gesicht immer dem Licht zu. Dies gibt Kraft, Sicherheit für die Zukunft. Die Zukunft ist sonst unsicher, wir können nur die Richtung abstecken.

Das Heute gehört mir! Heute kann ich etwas tun, für eine bessere Zukunft arbeiten, mein Leben ändern, mich SELBST ändern.

„Heute ist der erste Tag meiner Zukunft“

Erkenntnis, dass ich meine Zukunft gestalten kann

Erkenntnis, dass ich meine Zukunft gestalten kann

Dass ich meine Zukunft gestalten kann, ist mein Leitspruch. Die heute gefällten Machsal-Entscheidungen bestimmen bedingt meine Zukunft. Man kann sagen, ich beeinflusse, bestimme meine Zukunft ständig. Ich kann meine Zukunft soweit lenken. Diese heute gefällten Entscheidungen sind Gegebenheiten, Parameter für meine Zukunft. Soweit ist die Zukunft in meinen Händen. Man darf diese nicht mit dem Schicksal verwechseln. Z.B. das Ich-Selbst-Göttlichen-Kern wählt ein Leben ohne echte Partnerschaft. Diese Tatsache kann karmisch, d.h. Schicksal sein. Der Mensch aber will dieses Schicksal nicht akzeptieren und versucht, einen Partner an sich zu binden durch die Machsal-Entscheidung und geht eine schlechte Partnerschaft ein. Er wird leiden darunter. Aber er darf nicht sein Schicksal verdammen, sondern muss einsehen, dass er seine Machsal-Entscheidung falsch gemacht hat. So hat er eventuell neue karmische Belastungen auf sich genommen. Und dies kann man korrigieren.

So sind wir in einem Prozess der ständigen Korrektion unserer Zukunft, so sind wir bewusst oder unbewusst ständig am Werk – oder resigniert. Bei Resignation akzeptieren wir alles, was kommt, weil wir nichts ändern können oder wollen. Wir geben die Verbesserungsmöglichkeit auf. Dies ist eine Art von falschem Fatalismus. Solche Menschen haben keine positive Zukunft. Sie haben den Sinn des Lebens verloren. Sie vegetieren nur dahin.

Mein gegebenes Schicksal habe ich einmal gewählt und es besteht fest seitdem. Im Rahmen des Schicksals kann ich mein jetziges irdisches Leben leben, lenken, verändern usw. in der Zukunft, wie ich will. Jawohl, ich bin in diesem Sinn verantwortlich für mein Leben! Und es ist meine Pflicht, für mein besseres Leben alles zu tun! Gott will kein Jammertal auf Erden, sondern sieht unseren Planeten als ein Trainingszentrum für die Entwicklung der Menschen an. Auch Gothama der Buddha sagte:

„Du bist nicht auf Erden, um unglücklich zu werden, doch das größte Glück ist der innere Frieden.
Versuche ihn zu finden, überwinde dich selbst (Ego), dann wirst du die Welt überwinden und so dich SELBST finden.“

Ich soll mein Schicksal akzeptieren, dafür Gott ein „Dankeschön“ sagen (z.B. Behinderung), weil dies sicher die beste Lösung ist, die beste Schulung, mich zu entwickeln. Man sollte sein eigenes Schicksal auch erkennen und es als nicht veränderbare Rahmenbedingungen für das jetzige Leben voll akzeptieren, voll be-JA-en und entsprechend leben.

Aber wir können auch eingreifen und unser scheinbares Schicksal auch ändern ….. Nein! Die Schicksal Parameter, die von Geburt an wirken, kann man nicht ändern! Aber die Gestaltung der Zukunft ist in unseren Händen!

Die Entscheidungen von heute bestimmen unsere Zukunft. Deshalb ist es so wichtig, auch die kleinste Entscheidung mit bewusster Verantwortung zu fällen. Die Zukunft fängt heute an. Heute ist der wichtigste Tag in unserem Leben. Ja, immer heute! Heute können wir etwas ändern, wenn wir etwas ändern wollen.

Wir haben die Wahl: Entweder wir gestalten unsere Lebenssituation neu, oder – wenn das nicht geht – wir ändern unsere Einstellung zu ihr. Wir haben immer die Macht und die Fähigkeit, unser Leben zum Besseren zu wenden, solange wir uns nicht als Opfer unserer Lebensumstände ansehen und daran glauben, der Kapitän unseres Lebens zu sein. Deshalb:

„Wenn du unzufrieden bist, ändere dein Leben oder deine Einstellung.“

Heute gehört mir. Heute haben wir noch die Möglichkeit, etwas zu unternehmen, etwas zu ändern. Heute können wir noch die Weichen stellen. Heute ist vieles noch möglich, was morgen nicht mehr möglich sein wird. Deshalb:

„Hilf dir selber, dann wird dir auch Gott helfen.“ ist ein alter Spruch.

Wir leben in einer komplizierten Welt. Wir müssen immer verbessern, die beste Lösung für unseren Geist / Seele / Körper – Einheit schaffen.

„Du bist nicht auf Erden, um unglücklich zu werden.“

heisst der Spruch von Gothama dem Buddha, als Leitmotiv. Deshalb ist es unsere Pflicht, unsere Situation - wo möglich – ständig zu verbessern. Coué’s Gedanke weist auch in dieser Richtung:

„Es geht mir immer besser und besser.“

Diesen Satz muss man kosmisch und nicht irdisch verstehen. Wir können immer etwas ausdenken, um die Qualität unseres Alltags zu verbessern.

Alles was mir begegnet, sind Aufgaben

Alles was mir begegnet, sind Aufgaben

Alles was mir zukommt, gestaltet eine neue Situation im Leben. Alle Situationen, ganz gleich, ob sie Schicksal oder Machsal betreffen, sind Situationen, die uns zu lösende Proben aufgeben.

HIER und JETZT ist immer eine neue Herausforderung, eine neue Aufgabe.

Wir sollten diese Aufgaben erkennen – jawohl, erkennen als zu lösende Aufgaben – mit der Analogie der Schule: dies sind alles Hausaufgaben!

Nennen wir einige „Hausaufgaben“, denen wir auf diesem Schulplanet Erde begegnen z.B.:

Krankheit - Gesundheit, Glück - Unglück, sich wohl fühlen - Schmerz haben,  
Armut -  Reichtum, Habgier (Unzufriedenheit) - Bescheidenheit, allein sein  - immer sich anpassen, Genie zu sein - beschränkt zu sein, talentiert zu sein - doof zu sein, 
voll gesund zu sein - behindert zu sein, gute Partnerschaft zu haben - schlechte Partnerschaft zu haben, usw., usw.  
Auch alle Sternzeichen repräsentieren die Aufgaben (-), die zu überwinden sind und / oder auszubauen, zu entwickeln sind (+).

Unsere AUFGABE ist es, die erkannten eigenen Probleme zu meistern und eines nach dem anderen zu lösen.

Alle guten Zeiten / schlechte Zeiten bringen uns eine CHANCE, uns zu bewähren, uns zu entwickeln, uns zu vervollkommnen. Wir sollen alle Aufgaben begrüßen obwohl einige irdisch gar nicht wünschenswert sind. Deshalb: Auf dem "Schulplanet Erde" sollen wir bewusst leben und versuchen, durch Bewährungsproben eine Schulklasse zu absolvieren.

Doch der Unterschied zur normalen Schule ist groß. Man kann hier die nicht bestandenen Prüfungen wiederholen, einmal, zweimal, fünfmal, zehnmal usw. Die Proben, bei denen wir durchfallen sind mit „ungenügender“ Beurteilung, können wir immer wieder wiederholen, immer wieder einen neuen Anlauf probieren. Wir bekommen immer wieder eine neue Chance, um durchzukommen, bis wir es einmal schaffen. Das ist möglich, weil Gott die bedingungslose Liebe ist. Gott lässt niemanden von uns fallen. Er liebt uns alle. Deshalb gibt er uns immer neue Chancen. Es ist seine Gnade. Gnade Gottes ist die „Reinkarnation“, weil dadurch die göttliche – kosmische – Gerechtigkeit gewährleistet wird. Sonst wäre ein Leben ungerecht mit so vielen irdisch diversen Schicksalen: gute oder schlechte.

Der Mensch als Tao-tische Einheit

Der Mensch als Tao-tische Einheit

Der Mensch (Urmensch) ist eine Einheit und bestehend aus Körper – Seele – Geist – intuitiver Rezeptor, eigentlich eine sehr komplexe Struktur. In der Mitte ist das ICH, mein persönlicher Kern, welcher ich SELBER bin.

Dieser Kern, dieses ICH hat alle die Proben zu bestehen. Es hat damals, als unsterbliche Wesenheit vor der Zeugung die Parameter des neuen Schicksals gewählt und entsprechend müssen die sieben morphogenetischen Felder aus dem göttlichen Energiepotential sich herausbilden. Der Kern = das ICH, das ich SELBER bin, bin ich eigentlich selbst. Dieses ICH ist ein Teil Gottes, unsterblich, immer existent in Verbindung mit Gott.

Dieses göttliche ICH-SELBST will seine ganze Struktur als Einheit entwickeln und die karmischen Proben veredeln. Deshalb strebt es an, durch die innere Stimme die göttliche Führung immer klarer wahrzunehmen. Deshalb ist es ihm so wichtig, die geistigen Funktionen zu fördern, den reinen Geist als Ziel zu behalten. Deshalb ist es ihm auch so wichtig, die Wahrnehmungen und Emotionen richtig zu erkennen und als wichtige Energien für das Positive einzusetzen. Deshalb ist es ihm so wichtig, auch unseren Körper, den wir akzeptieren sollen und alles unternehmen sollen, um Glücksgefühl, Freude, Gesundheit zu sichern.

Die einzelnen morphogenetischen Felder sollen dann harmonisch zusammen schwingen und so ein Loblied für Gott intonieren. Es ist falsch und ein großer Fehler, einen oder einige Bestandteile zu fördern und die anderen zu unterdrücken. Alles muss positiv entwickelt werden! Alles ist göttlich. Die ganze Struktur des Menschen soll in Tao-tischer Einheit nach Gottes Plan schwingen. Askese, Selbstunterdrückung, Einschränkungen der Gedanken, Emotionen, Glücksgefühle, der normalen biologischen Funktionen des Körpers, sind zerstörerisch und hinderlich, die entheleichische Entwicklung im Sinne Gottes zu erreichen.

Diese ganzheitliche, tantrische Einstellung ermöglicht eine positive, harmonische, fröhliche, glückliche, befreite Haltung für den ganzen Menschen.

Der Sinn meines Lebens

Der Sinn meines Lebens

So können wir jetzt fragen: Was ist der Sinn meines jetzigen Lebens? Was soll ich ändern? Es liegt an mir, wie ich die Welt und mich selbst sehe. Die innere, harmonische Einstellung, mein Gottvertrauen, geben mir Kraft positiv zu denken und zu handeln.

Sind wir (wie Fatalisten glauben), dem Schicksal ausgeliefert? Dem Schicksal das ich gewählt habe: JA! Aber dem, was Machsal betrifft: NEIN!

Ich selber bin verantwortlich, wie ich meine Zukunft
gestalte und meinem Leben einen Sinn gebe.

Der Sinn des Lebens ist, dem Ziel konsequent zu folgen: so wenig fehlerhafte Entscheidungen wie möglich zu treffen und die vom Leben gestellten Proben mit der größten Kraft der Liebe zu lösen. Diese Einstellung als Ziel des Lebens gibt den Sinn. Alles im Universum hat einen Sinn. Aus kosmischem Standpunkt ist nichts sinnlos. So haben die irdisch guten und schlechten Zeiten einen Sinn. Jede Prüfung, jeder Schicksalsschlag hat einen Sinn. Die Sinnfindung erleichtert die Probleme zu lösen und Prüfungen zu bestehen.

Wenn ich für mich auch in irgendwelchen schwierigen Situationen des Lebens einen Sinn sehe, kann ich mehr Kräfte aktivieren, um diese Schwierigkeiten, diese Proben zu bestehen, diese Aufgaben richtig zu lösen.

So ist es sehr empfehlenswert, sich immer ein Ziel zu setzen, für jeden Tag, für jede Woche, für jeden Monat, für jedes Jahr usw., immer dem erkannten Sinn entsprechend. Das positive Leben hat einen Sinn, die Entwicklung ist mit Zielen, Teil-Zielen markiert. So „lohnt es sich“, so sinnvoll zu leben.

Deshalb: Lebe bewusst sinnvoll. Versuche, den Sinn in jeder Lebenssituation zu finden.

Die Liebe als Motivation des Lebens

Die Liebe als Motivation des Lebens

Zur positiven Gestaltung der Zukunft gehört die Liebe, immer – in jeder Stunde – können wir uns und unserem „Nächsten“ etwas Gutes, Erfreuliches, Positives tun. Dies ist eine enorme Chance Freude zu bereiten, nie zu verletzen, daran sollen wir immer zuerst denken. Harmonie auf Grund der Liebe ist das Wichtigste in zwischenmenschliche Beziehungen.

Wir haben Tausende und Abertausende von Möglichkeiten im Alltag, Freude zu bereiten. Liebe bedingungslos zu geben. Dann haben wir selber Freude! Die Liebe kommt zurück zu uns, auch wenn wir nichts erwarten.

Im unfreundlichen Alltag, in negativem Umfeld können wir sehr vieles tun durch die Liebe. Wenn wir Liebe, bedingungslose Liebe ausstrahlen, werden dies die Menschen oft nicht verstehen, weil sie nicht daran gewöhnt sind. Aber wenn wir „trotzdem“ lieben, „trotzdem“ immer wieder ein Zeichen der Liebe geben und Freude bereiten, dann sind wir glücklich und bewirken ein umdenken in den anderen Menschen.

So gebe ein Zeichen der positiven Gedanken und Gefühle und du wirst dein Leben und deine Umwelt verändern. Zeige deinem Nächsten, dass du ihn schätzest und seine Person für wichtig hältst. Dann erzeugst du in diesem Menschen ein positives Wertgefühl. Anerkennung geben ist eine Stütze des Selbstbewusstseins, Freude sollen wir ausstrahlen.

„Ein Lächeln, das du aussendest, kehrt immer zu dir zurück.“

Deshalb lohnt es sich, die Liebe nicht zu verbergen, sondern auszustrahlen. Überwinden wir uns, seien wir nicht eingekapselt, scheu. Bekennen wir uns zur Liebe gegenüber alle Mitmenschen. Als Zeichen der Liebe bringen wir Freude in den Alltag. Freude zu bereiten ist eine ständige wunderbare Aufgabe für einen positiv denkenden Menschen, …. Und es ist im Sinne Gottes, Freude zu bereiten und so die Entwicklung des einzelnen Menschen zu Gott zu unterstützen.

Die Methode dazu: Das positive Denken und die optimistische Einstellung. Dadurch erkennen wir, dass wir die Fähigkeit haben, jedes Problem zu lösen. Durch die Kraft der Liebe können wir das Negative ins Positive umwandeln.

Das positive Denken ist nicht das Verdrängen von Negativem, sondern das Annehmen der aktuellen Situation, um dann daraus das Beste, das heißt, Positives zu machen durch Transformation.

Wo sollen wir anfangen, unsere Liebe bewusst zu manifestieren? Ja – bei uns selber! Um die richtige bedingungslose Liebe entfalten zu können, müssen wir ein reines, unbelastetes Herz haben. Wir müssen immer wieder einmal in den Spiegel schauen und über die Bücher gehen: Wie steht es bei mir mit der bedingungslosen Liebe? Was hindert mich, die Liebe bedingungslos ohne Erwartung mir selbst gegenüber und allen meinen „Nächsten“ gegenüber zu entrichten? Das sind die Methoden dazu:

  1. Die ehrliche Antwort ist: Mein Ego steht am meisten im Wege mit seiner irdischen, materialistischen Auffassung, sowie Stolz, Ehrgeiz, Habgier, Neid usw. usw. Um ein unbelastetes, reines Herz zu erlangen, müssen wir unser Ego überwinden und vergeben können. 
  2. Wir sollen uns selber und allen Menschen vergeben. Wenn ich vergebe, verzichte ich auf Rache, Vergeltung usw., negative Zukunfts-Belastungen, Probleme. Dann bin ich frei – wirklich frei. Die Ballaste habe ich über Bord geworfen. Jetzt bin ich frei – ganz frei – mich und alle Menschen freiwillig zu lieben. Es ist ein Jesuswort, dass wir „trotzdem“ lieben sollen, auch diejenigen die uns nicht lieben können oder wollen. Niemand hat das Recht, die Liebe jemandem zu verweigern …… Die Liebe wirkt zuallererst bei mir …… Wenn ich „trotzdem“ liebe, habe ich von keiner Seite Druck, Unsicherheit, unerledigte Geschäfte, von mir aus nicht gelöste Probleme. 
  3. „Nicht verletzen“, lautet ein Ratschlag für den Alltag. Wenn ich jemanden verletze, kritisiere, erniedrige, schaffe ich Feindschaften, säe ich Feindseligkeiten, die durch Vergeltung, Rache immer wieder und immer stärker in Vorschein treten. Können wir durch Liebe auf Verletzen usw. unserer Nächsten verzichten? Dann fördere ich den Frieden. Dann werden Menschen um mich bewusst spüren, dass sie wichtig sind, dass sie wertvolle Mitglieder der Gemeinschaft sind. 
  4. Anstatt Kritik zu üben, sollen wir den Mitmenschen loben! Kritik bringt nur Unstimmigkeit, Unfrieden. Ein Lob dagegen festigt die liebevollen Kontakte zwischen den Mitmenschen. Kritik und Verletzung erzeugen Streit. Wir wollen dagegen Frieden haben. 
  5. Hilfsbereitschaft ist ein Zeichen der Liebe, die die Menschen brauchen. Meine Hilfsbereitschaft soll in den Menschen Sicherheit erwecken und damit Freundschaften fördern. 

weiter lesen ... Liebe

Freude zu bereiten ist unsere Pflicht

Freude zu bereiten ist unsere Pflicht

Es ist eine Gnade Gottes, dass wir eigentlich in jeder Lebenslage uns selber als Hauptdarsteller oder unsere Mitmenschen als Statisten betrachten können. Freude bereiten können wir immer. Wir sollen über diese Möglichkeiten ernst nachdenken. Nicht große Geschenke sind die echten Freudenbringer, sondern die kleinen Aufmerksamkeiten, die die Herzen erwärmen. Oft genügt ein freundliches Lächeln, ein liebevoller Blick, ein Händedruck oder einige Worte der Zustimmung und Lebe, um in Menschen positive Schwingungen zu erzeugen.

Ein kleines Gedicht besagt unser positives Bestreben sehr treffend:

„Little Things“

„little signs of kindness,
little deeds of love,
makes on Earth an Eden
as the Heaven above.“

Wenn wir die Tausende von Möglichkeiten im Alltag erkennen und verwirklichen, haben wir Tausende Freuden nicht nur unseren Mitmenschen, sondern auch uns selber bereitet. Freude machen ist ein Aufsteller für uns selber: „oh wie schön! er / sie hat sich so gefreut.“ So freue ich mich auch, dass es mir, gelungen ist.

Deshalb sage ich immer: Es ist unsere Pflicht, Freude zu bereiten, Liebe Harmonie, Fröhlichkeit auszustrahlen. Ja, eine Pflicht, die uns am meisten hilft.

Durch die Freude strahlen wir Liebe in unsere Umwelt aus. So sind wir Liebes-Spender gleich Licht-Träger. Diese innere Haltung von uns spüren dann auch die Mitmenschen, und haben Vertrauen zu uns. Sie sehen ein positives Beispiel in uns: „So kann man auch denken ….“

Freude kann so meine Umwelt verändern. Wir brauchen nicht zu missionieren und die Wahrheiten zu verkünden. Nein, Freude zu machen genügt, die Menschen umzustimmen. So wird der Kreis der Harmonie, Freude und Liebe immer größer und größer, bis es wird:

„on Earth an Eden, as the Heaven above …….“

Und diese Liebe, aus der die Freude entspringt, ist auch ein Schutzschild für uns gegen alle unfreundlichen, lieblosen und negativen, bösen Schwingungen.

„Freude, schöner Götterfunke, Tochter aus Elsium ……“
Dieser Schiller Text singen wir mit der Melodie Beethoven.

weiter lesen ... Esoterische Visionen

Zusammenfassung

Zusammenfassung

Das ganze Leben ist ein Lehrgang, wie in der Schule. Die Erde ist ein Schulplanet. Die Erde ist nicht ein Jammertal Gottes, wo die Menschen schrecklich, problembeladen vegetieren, sondern ein Trainingsfeld der Tugenden.

  • Befreie dich von den Belastungen der Vergangenheit
  • Sehe klar deine Aufgaben hier und jetzt.
  • Mit Gottvertrauen hast du genügend Kraft alles zu überwinden,zu erledigen, ... im Zeichen der bedingungslosen Liebe.

Es ist ein wunderbarer, guter Ratschlag im Sinne von Coué, den ich hier noch wiedergeben möchte als Lebensprinzip:

„Achte auf deine Gedanken, denn sie werden deine Worte!
Achte auf deine Worte, denn sie werden deine Handlungen!
Achte auf deine Handlungen, denn sie werden deine Gewohnheiten!
Achte auf deinen Charakter, denn er wird dein Schicksal!“

So wirst du nach dem Tod im Lebensfilm sehen, was gut oder schlecht erledigt ist. Du kannst die gut gelösten Aufgaben auf der Soll-Liste streichen und dich den bleibenden, noch nicht gelösten karmischen Aufgaben widmen – im nächsten Leben.

Das Rad der Reinkarnation dreht sich weiter, bis wir es nicht mehr nötig haben, die sieben morphogenetischen Kraftfelder vor jedem neuen Durchgang aufzubauen. Aber bis dahin gehen wir fleißig in die Schule – für das nächste Leben – und freuen uns, dass wir durch Reinkarnation neue Chancen von Gott bekommen.

„Neues Erleben“ von Hermann Hesse

„Wieder sah ich Schleier sinken und Vertrautestes wird fremd.
Neue Sternenräume winken, Seele schreitet traumgehemmt…
Abermals in neuen Kreisen ordnet sich um mich die Welt,
und ich sah mich eit’len Weisen als ein Kind hineingestellt.
Doch aus früheren Geburten zuckt entfernte Ahnung her:
Sterne sanken, Sterne wurden und der Raum war niemals leer.
Seele beugt sich und erhebt sich, atmet in Unendlichkeit.
Aus zerriss’nen Fäden webt sich neu und schöner Gottes Kleid."

Wenn wir pro Leben einige karmische Belastungen abgetragen haben, dann werden wir immer leichter und leichter ….. und einmal brauchen wir den Körper als Lehrmittel nicht mehr. Wir bleiben in den höheren Sphären als körperlose Wesenheit.

Wir sollen auch die Natur lieben, da sie göttlich ist. Wir sollen die Erde pflegen, behüten, schützen ….. und nicht durch egoistischen Raubbau zerstören.

Es soll unser Leitmotiv des Denkens sein:

„BITTE VERLASSEN SIE DIESEN PLANETEN SO, WIE SIE IHN VORZUFINDEN WÜNSCHEN!“

Stefan von Jankovich

Auszüge der tiefen Gedanken und Einsichten die Stefan durch das Nahtoderlebnis gewonnen hat. Seminar in Todtmoos vom Oktober 2000 Text übernommen vom Forum Homo Harmonicus